Johanniskind 24.8.2016

Kennt Ihr das?

Ihr schreibt und schreibt. In Eurem Kopf entstehen Bilder, die Ihr auf Papier bannt. Alles steht Euch klar vor Augen: Wie Eure Helden und Bösewichte aussehen, die Landschaft, die Gebäude. Ihr entwickelt eine eigene Welt. Ihr bewegt Euch in dieser Welt, kennt jeden Winkel, wisst um die Wege, die Eure Helden gehen. Die Landkarte ist fest in Eurem Hirn verankert und Ihr schreibt – versucht, die Leser mit den Wegen vertraut zu machen.

Dann kommt die Rückmeldung eines Testlesers. „Was hältst Du von einer Karte? So wie bei Tolkien? Das wäre klasse, dann könnte man immer wieder nachschauen, wo sich die Geschichte gerade abspielt. Würde super zum Buch passen.“

Keine schlechte Idee, denke ich. Ich weiß noch, wie oft ich beim Lesen von ‚Herr der Ringe‘ die Karte ausgeklappt und die Wege nachvollzogen habe, die Frodo zurückgelegt hat. Ich liebe Karten – aber ich kann so etwas nicht zeichnen. Die Skizze, die ich für mich von der Zwischenwelt angelegt habe, ist keineswegs geeignet, um in einem Buch veröffentlicht zu werden – absolut nicht.

Ich male und zeichne eher auf Kindergartenniveau *gg. Aber wo finde ich jemanden, der meine Vorstellungen der Licht- und Dunkelwelt zu Papier bringt?

Was soll ich Euch sagen? Ich habe jemanden gefunden – Nina Döllerer

Nicht nur selbst eine tolle Fantasyautorin, sondern auch mit dem Talent gesegnet, das mir fehlt. Sie kann zeichnen 🙂 Und das richtig gut! Sie hat sich die Zeit genommen, aus meiner dilettantischen Skizze eine Fantasykarte zu zeichnen, die meine Vorstellung der Zwischenwelt wiederspiegelt. Genau so etwas hatte ich mir vorgestellt 🙂

Noch einmal vielen, vielen Dank dafür, Nina <3

 

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